Peacelab 2016: Expertenworkshop 13. Oktober 2016

 

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Expertenworkshop zum Thema “Stabilisierung in Post-Konfliktzonen: Perspektiven Internationaler Organisationen & Auswirkungen für Deutschland”

 

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Am 13. Oktober 2016 hat die Abteilung für Konfliktanalyse und Internationales Krisenmanagement des ISPK gemeinsam mit dem Global Governance Institute (GGI) des Vesalius Colleges in Brüssel einen Expertenworkshop zum Thema “Stabilisierung in Post-Konfliktzonen: Perspektiven Internationaler Organisationen & Auswirkungen für Deutschland” veranstaltet. 

Der Workshop fand im Rahmen des vom Auswärtigen Amts (AA) initiierten PeaceLab2016-Prozesses (http://www.peacelab2016.de) statt, der die Entwicklung neuer Leitlinien der Bundesregierung für Krisenengagement und Friedensförderung unter Federführung des AA begleitet. Das ressortübergreifende Leitlinien-Dokument wird die Grundlage für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik im Bereich Krisenprävention, Stabilisierung und Konfliktnachsorge bilden und voraussichtlich im Frühjahr 2017 vom Bundeskabinett verabschiedet werden.

Angesichts der Bedeutung Internationaler Organisationen für die Umsetzung deutscher Außen- und Sicherheitspolitik sind vom ISPK und GGI die unterschiedlichen Perspektiven und Konzeptualisierungen des Aufgabenfelds Stabilisierung durch die UN, EU, OSZE und NATO in den Mittelpunkt des Workshops gestellt worden. 

Es wurden in den Vorträgen und Diskussionen des Workshops u.a. folgende Fragen diskutiert:

  • Wie verstehen die vier Internationalen Organisationen jeweils den Begriff Stabilisierung?
  • Über welche Konzepte, Doktrinen, Instrumente, Fähigkeiten und Expertisen verfügen die Organisationen jeweils im Bereich Stabilisierung?
  • Welche Erfahrungen wurden im Feld gemacht?
  • Wie nimmt die jeweilige Organisation die eigene Rolle im Bereich Stabilisierung wahr?
  • Wie nimmt die jeweilige Organisation die Rolle Deutschlands im Bereich Stabilisierung wahr?
  • Was sollte Deutschlands nationaler Stabilisierungsansatz berücksichtigen, um bestmögliche Kompatibilität und Synergien zu bestehenden Konzepten und Praktiken der Internationalen Organisationen zu erzeugen?
  • Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Antworten auf die oben genannten Fragen für die neuen ressortübergreifenden Leitlinien ziehen?

 

Der Kreis der Teilnehmer/-innen umfasste neben Vertreter/-innen der unterschiedlichen deutschen Ressorts und Regierungsorganisationen derzeitige und ehemalige Mitarbeiter/-innen bzw. Vertreter/-innen der vier Organisationen sowie Wissenschaftler/-innen und Analysten/-innen europäischer Universitäten und Think Tanks.

Panel 1: The United Nations Perspective
Bild 1: de la Falaise: MONUC (UN); Koops: GGI, Patz: ISPK; Jetzlsperger (AA) 
 
Panel 4: The NATO Perspective
Bild 2: Schroeder: ISPK, Williams: NATO 

Weitere Informationen

http://www.peacelab2016.de

Publikation

Publikation

  • Sebastian Bruns ist Mitherausgeber des Sammelbandes "Maritimer Sicherheit" im VS Verlag. Der Band beschäftigt sich ausführlich mit Problemen der Strategischen Wissenschaft, u.a. im Bereich der Piraterie, Marinestrategie und - entwicklung.

Publikation

  • Herausgeber sind ISPK-Direktor Professor Dr. Joachim Krause und Charles King Mallory, IV. Der Sammelband beschäftigt sich mit den strategischen Trends in der Region sowie den Möglichkeiten, Fehlern und Beschränkungen von Interventionen in Afghanistan.

Publikation

  • ISPK-Direktor Professor Dr. Joachim Krause ist Mitherausgeber dieses Bandes zur effektiven internationalen Zusammenarbeit. Die Autoren analysieren und diskutieren Möglichkeiten des effektiven, multilateralen Zusammenarbeitens internationaler Organisationen in verschiedenen Feldern und Regionen.